Sport in der Physiotherapie - Physiotherapie im Sport

Was ist Sportphysiotherapie?

Die Sportphysiotherapie vereint Sportmedizin, Physiotherapie und Trainingswissenschaften und ist sowohl für Sport, als auch für die allgemeine Physiotherapie ein wichtiges Instrument.Die Aufgabe des Sportphysiotherapeuten ist es, medizinische Kenntnisse von Erkrankungen und Sport zu kombinieren. Hierdurch soll eine schnelle und optimale Rehabilitation nach einer Erkrankung ermöglicht werden und vor allem auch Verletzungen vorgebeugt werden. 

Sportphysiotherapie wird im Breiten – wie im Spitzensport eingesetzt. Vom Sportanfänger bis zum Sportprofi – von jung bis alt – jeder kann von dem Wissen der Sporttherapie profitieren.


Sport in der Physiotherapie


„Könnten wir den Menschen das richtige Maß an Nahrung und Bewegung geben, hätten wir den Weg zur Gesundheit gefunden....“

...schon Hippokrates formulierte, daß Bewegung und Nahrung die Basis zur Gesundheit sind.

Im Gegensatz zum physiotherapeutischen Ansatz im Sport richtet sich der Schwerpunkt „Sport in der Physiotherapie“ nicht nur an Sportler, sondern ganz allgemein an Patienten mit dem Ziel einen Heilungserfolg und Gesundheit durch Sport und Training zu erreichen.

Sport und Training ist in der Physiotherapie von immer größerer Bedeutung, weil der Wert von Training und Bewegung für die Vermeidung bzw. Therapie vieler Krankheitsbilder wissenschaftlich belegt ist. So verlaufen Heilungsvorgänge nach Verletzungen am Bewegungsapparat in der Regel mit gezieltem Training deutlich schneller und mit besseren Ergebnissen als ohne individuelle Trainingseinheiten.

Auch bei Erkrankungen der inneren Organe, wie z.B. Herzinfarkt,ist die Bewegung und Training oft der Schlüssel zum Erfolg. Bei vielen Zivilisationskrankheiten und Krebserkrankungen scheint dosierte körperliche Belastung den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.

Auch Wissenschaftler halten Bewegung und Training für wichtiger und gesünder als viele Diäten, klassische Medikamentengabe und anderen konventioneller Therapien.

Grund: körperliche Aktivität führt zu schnellerem Zellaustausch und verringert das biologische Alter. Selbst im hohen Alter zeigen Ausdauer-, Kraft-, und Koordinationstraining Wirkung und führen, Studien zu Folge, zu weniger Krankheitstagen, weniger schwerwiegenden Erkrankungen und besserer Lebensqualität.

Anfang der neunziger Jahre wurde dies auch von den Kostenträgern in Deutschland aufgegriffen und im Rahmen der medizinischen Trainingstherapie (MTT) und der medizinischen Aufbautherapie (MAT) in den Leistungskatalog für Physiotherapeuten (EAP, KG- Gerät) aufgenommen.

Grundlage für den Sport in der Physiotherapie sind:

  • eine ausgewogene Ernährung
  • das richtige Maß an Bewegung


Physiotherapie im Sport


Passive und aktive Therapieformen sind im Spitzensport ebenso wie im interdisziplinären Betreuungsansatz gefragt.

Wichtig für die Sportlerbetreuung sind:

  • Sportanalyse
  • Sporttherapie
  • Ausgleichstraining
  • Koordinations- und Präventionstraining
  • Leistungsdiagnostik
  • Trainingsplanung

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Trainern, Sportmedizinern, Ärzten und Therapeuten ist hierbei essentiell.